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Sozialistische Reichspartei ArtikelDie Sozialistische Reichspartei entstand am 2.10 1949 als Abspaltung des nationalsozialistischen Flügels der Deutschen Konservativen Partei - Deutschen Rechtspartei (DKP-DRP) um den ehemaligen Generalmajor der Wehrmacht Otto Ernst Remer und den "völkischen Schriftsteller" Fritz Dorls. Weitere der neun Mitbegründer waren Wolfgang Falck , August Finke , Dr. Bernhard Gericke, Gerhard Heinze , Helmut Hillebrecht , Dr. Gerhard Krüger und Wolf Graf von Westarp . Diese bildeten (außer Remer und von Westarp, die verzichteten) auch den ersten Parteivorstand.
Das Parteiprogramm der SRP basierte in wesentlichen Teilen auf dem der NSDAP. Die SRP lehnte die Bundesrepublik als Nachfolgerin des Deutschen Reiches ab und beanspruchten ein Widerstandsrecht zu dem Schutz des Reichs. Durch eine offene Glorifizierung der Nazi-Ideologie isolierte sich die SRP schnell vom übrigen Parteienspektrum. Unklar ist, ob die Distanzierung vom Holocaust taktischen Gründen diente. Kritisiert wurde nicht die "Notwendigkeit" einer Lösung der Judenfrage, sondern ca. die Methode.
Am 4.05 1951 verfügte die Bundesregierung ein Verbot der angegliederten Organisationen, wie der Ordnergruppe "Reichsfront" und beschloss zugleich die Einleitung eines Verbotsverfahrens für die Partei selbst. Am 19.11 beantragte die Bundesregierung beim Bundesverfassungsgericht die Feststellung der Verfassungswidrigkeit.
Die SRP wurde am 23.10 1952 verboten. In Erwartung dieses Urteils hatte sich die Partei bereits am 12.09 selbst aufgelöst, dieser Beschluß wurde vom Bundesverfassungsgericht jedoch nicht akzeptiert.
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